Global denken - lokal handeln

Die Kampagne "Agenda 21 in der Schule" hat zum Ziel, Schulen zu motivieren, Projekte im Sinne der Agenda 21 in das Schulleben zu integrieren. Es geht darum, die Bildung für nachhaltige Entwicklung an den Schulen zu etablieren. Am Ende der Kampagnenlaufzeit werden Projekte bzw. Schulen für ihr Engagement ausgezeichnet.

Nach dem Beschluss der Schulkonferenz vom 22.07.2003 hat sich unser Berufskolleg für die Teilnahme an der Aktion ausgesprochen; federführend ist die Dritte Welt AG. Unsere Bemühungen wurden am 23.06.2005 belohnt, als wir aus den Händen des Oberbürgermeisters Frank Baranowski (SPD) ein Zertifikat erhielten, wonach sich unser Berufskolleg "Agenda 21 - Schule" nennen darf.

Mittlerweile ist das Berufskolleg 2008 zum zweiten, 2012 zum dritten und 2015 bereits zum vierten (!!!) Mal zur Agenda-Schule ausgezeichnet worden, die jeweiligen Kampagnen und Auszeichnungen finden Sie auch über die Navigation links.

Auszüge aus der Anlage zum Anmeldebogen zur ersten Landeskampagne und kurze Beschreibung des Vorhabens (bzw. evtl. weiterer Vorhaben): 

  • Aktionswoche zum Welthandelsgut Tee und zu weiteren Gütern 
  • Völlige Übernahme des Fair-Trade-Shops durch den Differenzierungs-kurs in der Mittelstufe der Ausbildung zum Kaufmännischen Assistenten

Welche inhaltlichen Dimensionen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung sollen mit dem Vorhaben behandelt werden? 

  • Weitere Ausstattung von Schulen mit Tischen, Bänken und Materialien im ländlichen Bereich Kameruns 
  • ökonomisch: Fair-Trade-Shop: Verkauf von fair gehandelten Produkten 
  • ökologisch: Produkte zum großen Teil aus ökologischem Anbau;
  • ökologisch produzierte Papierprodukte 
  • sozial: Faire Einkaufspreise in den Erzeugerländern entsprechend Transfair-Siegel 
  • global: Produkte (s.o.) weltweit; Kamerun-Engagement

 

 

Noch bevor 1992 auf der Weltkonferenz in Rio das Aktionsprogramm "Agenda 21" beschlossen worden war, in das die für alle Menschen der Erde miteinander verwobenen Problemkomplexe "Ökonomie, Ökologie und Soziales" angesprochen werden, hatte die AG durch die Initiierung des globalen Lernens in Schule und Stadt schon Vorarbeit geleistet.

Es war daher von Anfang an selbstverständlich, am Prozess zur Verwirklichung einer Lokalen Agenda 21 (LA21) in Gelsenkirchen mitzuarbeiten und sich an verschiedenen Aktionen zu beteiligen.

Mit der Unterstützung von Dorfschulen in Kamerun und der Gehaltszahlung für zwei Lehrer in unterversorgten Gebieten des Landes, hat die Dritte Welt AG und das Kollegium des Berufskollegs einen weiteren Schritt zur Realisierung des LA 21-Mottos getan: Global denken - lokal handeln.

Folgende Berichte sollen unser Engagement an wenigen konkreten Beispielen verdeutlichen:

  • Dritte Welt AG
  • Fair Trade Shop
  • Kamerunabend 2003
 
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