Die superfantastigalaktische Reise in Gelsenkirchen

Die WAZ berichtete am 30.04.2014:

Die superfantastigalaktische Reise in Gelsenkirchen

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Bildung

Anna Katharina Wrobel

30.04.2014 - 18:05 Uhr

Maskentheater für Grundschulkinder gab es an der Berufsschule Königstraße. Foto: Berufskolleg

Die superfantastigalaktische Reise in Gelsenkirchen

Gelsenkirchen. Abschlusspräsentation der angehenden Erzieher in der Königstraße endet mit stehenden Ovationen und begeisterten Kindergesichtern. Das Maskentheater ist in kompletter Eigenarbeit entstanden, eine intensive Probezeit nun beendet.

Als sich am Mittwochmorgen die Aula des Berufskollegs an der Königstraße verdunkelt, beginnt ein aufgeregtes Murmeln im Zuschauerraum. Die etwa einhundert Dritt- und Viertklässler der Grundschulen Grillostraße und Leipzigerstraße sitzen gespannt im Publikum. Sie sollen sich zusammen auf eine "Superfantastigalaktische Reise" begeben. So lautet der Titel des angekündigten Stücks.

Bei diesem handelt es sich um ein Maskentheater, welches die 22 angehenden Erzieher, 18 Frauen und vier Männer, während ihres letzten Schuljahres eingeübt haben. Das Stück wurde als fächerübergreifendes Projekt im Musik- und Spielunterricht seit Mitte Februar erarbeitet – die Masken wurden bereits im November vergangenen Jahres im Kunstunterricht fertiggestellt. "Die Aufgabenstellung lautete: fantastische Welten", erzählt Lehrerin Monika von Minding-Geiger. Gemeinsam mit Stefan Keppler und Claudia Liefke hat sie die Abschlussklasse FSO2 während der Erarbeitung betreut. Die Schüler haben in sechs Kleingruppen jeweils eine Szene selbstständig erarbeitet. "Anschließend mussten diese Szenen noch zu einer Gesamtgeschichte verbunden werden", sagt von Minding-Geiger weiter. Die Geschichte: Eine Alien-Familie stürzt mit ihrer Rakete auf einem unbekannten Planeten ab und erlebt dort Wesen, die alle einen Beitrag zur Reparatur der Rakete beisteuern, so dass die Alien-Familie ihre Rakete am Ende wieder starten kann.

Präsentation mit stehenden Ovationen beklatscht

Jede Woche wurde dann mindestens sechs Stunden geprobt, zusätzlich gab es noch einen Projekttag mit einer Theaterpädagogin. "Ganz schön viel Arbeit", findet Schülerin Derya (27). "Vor allem, weil wir gerade alle kurz vor den Abschlussprüfungen stehen und viel lernen müssen. Aber die positiven Resonanzen der Kinder sind echt motivierend und bestätigen uns in dem, was wir getan haben." Dennis (27) ergänzt: "Toll war außerdem, dass wir einen Großteil des Projektes alleine gestalten und unsere eigenen Ideen ausleben durften."

Auch die Kinder waren begeistert: Lilly (9) fand das Stück super: "Am meisten hat mir die blaue Fee gefallen und dass sie von den Aliens so lieb aufgenommen wurde." Semi (10) sagt: "Wenn ich für das Stück Punkte von 1 bis 10 verteilen müsste, würde ich 10 Punkte geben. Am meisten haben mir die Bösewichte gefallen, sie haben mich an Figuren aus Star Wars erinnert." Es ist also keine Überraschung, dass die Präsentation mit stehenden Ovationen beklatscht wurde und das Publikum die Aula mit strahlenden Gesichtern verließ.

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