Klassenausflug der JFM zum EL-DE-Haus

Am 10.6.2010 brach die Klasse um 9 Uhr auf nach Köln, um die Gedenkstätte des Gestapogefängnisses zu besichtigen. Dort angekommen machten wir uns auf den Weg zum EL-DE-Haus, um pünktlich um 12 Uhr an der Führung teilzunehmen. Die Führung dauerte insgesamt 1 Stunde und 15 Minuten. Die Hauptthemen waren "Jugend in der NS-Zeit" und "Rassisch ausgegrenzt und verfolgt". Durch die Führung leitete uns Frau Recha Allgaier. Sie zeigte uns das komplette Gebäude, insbesondere die Kellerräume mit den winzigen Gefängniszellen der Gestapo. In den Gefängniszellen, die für höchstens zwei Personen gedacht waren, wurden teilweise bis zu 30 Personen eingesperrt. Die Personen drückten ihre Gefühle häufig durch Wandbemalungen aus. Die Führung war sehr interessant und aufschlussreich. Um 14.30 Uhr machte sich die JFM auf den Heimweg. Sarina F. meinte zum Besuch des EL-DE-Hauses: "Mich haben die Inschriften und die Geschichten der Personen, die in den Zellen saßen, interessiert, besonders die Geschichte über den russischen Insassen, dem als einzigen die Flucht durch den Heizungskeller gelang." Und Alana S. resümiert: "Es war spannend zu erfahren, wie früher mit den Gefangenen umgegangen wurde. Ich empfehle jedem, sich das EL-DE-Haus anzuschauen."

Der Religionskurs der JFM in der Eingangshalle des EL-DE-Hauses in Köln. In wenigen Minuten soll die Führung beginnen.
Erster Halt war die "Gruppendusche" der Häftlinge.
Vor den Gefängniszellen.
Die Inschriften der früheren Insassen enthalten bestimmte Gefühle, Ereignisse und Gedanken.
Von Recha Allgaier erfahren wir viel über das EL-DE-Haus.
Die Schulbank der Jugend in der NS-Zeit.

Text und Fotos: D. Bültmann

 
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